Wave4life in Dranske 21.- 28.05.2018

In diesem Jahr fanden sich zum siebten Mal Jugendliche aus dem „Radebeuler Sozialprojekt RASOP“ bei den Rügen Piraten in Dranske ein.

Neun Jugendliche konnten eine Woche lang neue Eindrücke und Erfahrungen – gemeinsam mit ihren Betreuern sowie den Windsurflehrern Thore Langelüddecke und Clara Hanewinkel – sammeln.

Das Fundament des Projektes ist, dass die Jugendlichen – welche alle aufgrund von Drogenmissbrauch aus ihrem Lebensraum gezogen wurden – durch die situativen Stimuli beim Windsurfen einen natürlichen Kick erleben und dadurch angehalten werden alternative Strategien gegen den Drogenkonsum für sich zu entdecken.

 

Die Wassereinheiten wurden von einigen mit großem Ehrgeiz verfolgt, andere konnten für sich mehr positive Empfindungen aus den Rahmen- und Flauten Aktivitäten herausziehen. Diese ergaben sich oft sehr dynamisch und ohne große Instruktionen der Betreuer von der gesamten Gruppe aus. Dabei lernten sich die Jugendlichen untereinander besser kennen und nach einiger Zeit wurden auch die Betreuer als „cool“ wahrgenommen.

 

Dennoch gab es während der Zeit auch „Turbolenzen“, welche in Gesprächsrunden erörtert und diskutiert wurden. Aber dies gehört bei solch einem Projekt definitiv mit dazu!

Indem sich die Jugendlichen als Probanden für den parallel laufenden VDWS-Windsurflehrerlehrgang „verpflichteten“, unterstützten sie die Prüflinge mit bester Intention. Dadurch und mit anderen Aktionen – z.B. helfen beim Kochen und Abstechen des Volleyballfeldes – brachte sich die gesamte Gruppe in das Rügen Piraten Team und deren Umwelt mit ein.

Obwohl anfangs bei allen Jugendlichen noch wenig Begeisterung für die vielen neuen Begriffe und Gesetzmäßigkeiten rund um den Wind und das Windsurfmaterial aufkam, wurde nach und nach eingesehen: „Theorie muss sein – Theorie gehört dazu.“

Dementsprechend wurde das Vorhaben „Windsurfen zu lernen“ von der Mehrzahl der Jugendlichen mit dem Erwerb der VDWS Windsurflizenz als nachhaltige Errungenschaft stolz mit auf das Festland genommen.

Das Feedback war sehr herzlich und emotional, wobei deutlich wurde, dass jeder von ihnen die Zeit an und im Umfeld der Wassersportschule sowie in der Natur für sich und mit der Gruppe genossen hat.

Und wer weiß, vielleicht kommt ja mal einer der Teilnehmer dieses immer wieder kehrenden Camps als Wassersport- Assistent in Frage und schlägt die Laufbahn des Wassersportlehrers ein. Das wäre natürlich ein weiteres Ziel, welche in den kommenden Jahren „auf die Fahnen geschrieben” werden könnte

Zu danken sind allen privaten Spendern, dem NoHotel, dem VDWS für die Lycras und gesponserten Grundscheine, den Rügen Piraten für das “zur- Verfügung stellen” von Material und Trainern und  der „Dronte Bar“ für das tolle interaktionale Kochen und das leckeren Essen.

Clara Hanewinkel

 

Links:

www.ruegen-piraten.de

http://www.vdws.de

http://www.rasop.org/cms

https://www.ustruegen.de/nohotel-hotel-hostel-ruegen.html

https://www.dronte-bar.de/

http://naventure.de/